{"id":343,"date":"2019-12-08T18:17:19","date_gmt":"2019-12-08T18:17:19","guid":{"rendered":"http:\/\/kirschniok.com\/?page_id=343"},"modified":"2022-11-15T14:36:49","modified_gmt":"2022-11-15T14:36:49","slug":"das-letzte-kind-hat-ein-fell","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kirschniok.com\/?page_id=343","title":{"rendered":"Das letzte Kind hat ein Fell"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine Freundin Mechthild hat das in einem unserer Telefonate, in dem ich wieder endlos von Barney geschw\u00e4rmt habe, zu mir gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das letzte\nKind hat ein Fell &#8211; darf man das so sagen? Und stimmt das denn?<\/p>\n\n\n\n<p>Darf man ein\nKind mit einem Tier, einem Hund vergleichen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei mir\nspontan einf\u00e4llt, dass in der aktuellen Fernsehwerbung meine (alle) Z\u00e4hne in\nPflege, Wartung und Kosten mit einem Auto verglichen werden. Diese Werbung\nzumindest finde ich doof.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Kinder\nhat, wird vermutlich differenzieren. Die Entscheidung bleibt individuell. F\u00fcr\nmich ist die Geburt meines Sohnes, das Gl\u00fcck, die Verantwortlichkeit und die\nnicht in Frage zu stellende Liebe in dieser Beziehung einmalig.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wenn\nich sage \u201eDas letzte Kind hat ein Fell\u201c -in diesem Moment wirft sich Barney mit\nseinen aktuell 21,6 Kilogramm hingebungsvoll auf meine ausgestreckten Beine und\nschlie\u00dft die Augen zum Mittagsschlaf- dann l\u00e4chle ich &#8230;&#8230;.. eher ein breites\nGrinsen und immer noch ungl\u00e4ubiges Staunen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Mittagsschlaf-1024x954.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-345\" width=\"543\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Mittagsschlaf-1024x954.jpg 1024w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Mittagsschlaf-300x280.jpg 300w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Mittagsschlaf-768x716.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Mittagsschlaf-1536x1431.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Mittagsschlaf-2048x1908.jpg 2048w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Mittagsschlaf-1200x1118.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 543px) 85vw, 543px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser heran\nwachsende Ridgeback ist mein Hund! Unser Hund!<\/p>\n\n\n\n<p>Schon als\nKind habe ich mir inst\u00e4ndig einen Hund gew\u00fcnscht. Und f\u00fcr kurze Zeit, ich bin\nwohl so zehn oder elf Jahre alt gewesen, haben wir einen Cockerspaniel gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere\nmich wie ich mit ihm durch die angrenzenden Weizenfelder gelaufen bin. Er war\nschon ausgewachsen, als er zu uns kam. Er kannte keinen Gehorsam und liebte es\ndurch die Felder zu laufen, w\u00e4hrend ich gleichzeitig gl\u00fccklich und angstvoll\nseine wippenden Ohren \u00fcber dem Weizen verfolgte und hoffte, er w\u00fcrde irgendwann\nfreiwillig zu mir zur\u00fcck kommen. Das hat er auch immer gemacht und ich konnte\nihn wieder anleinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider war\nunsere Familie nicht wirklich auf einen Hund vorbereitet. Mein Vater f\u00fchlte\nsich in seiner Autorit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt, weil sich der Hund nicht den vollen\nFressnapf wegnehmen lie\u00df und nach ihm schnappte. Und als er dann auch noch den\nkleinen Cousin ansprang und umwarf stand fest: der Hund muss weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Als meine\nSchwester und ich aus dem Urlaub mit den Gro\u00dfeltern zur\u00fcck kamen, hing als\nErinnerung nur noch die rote Hundeleine im Keller. Ich habe sie mir genommen\nund versteckt. Als letzte Verbindung zu den gl\u00fccklichen gemeinsamen Ausfl\u00fcgen\nins Feld.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist auch\ndie letzte Erinnerung an unbeschwerte Kindheit in den siebziger Jahren: Eltern\nund Gro\u00dfeltern bauen ein Zweifamilienhaus. Als es fertig ist, ist es f\u00fcr die\nwachsende Familie schon zu klein. Eine Schwester und drei Jahre sp\u00e4ter ein\nBruder &#8211; der ersehnte Sohn &#8211; werden geboren. Der Gro\u00dfvater suchtkrank, die\nGro\u00dfmutter vom Leben entt\u00e4uscht, die Eltern zerstritten.<\/p>\n\n\n\n<p>Scheidung,\nAuszug mit der Mutter, unstetes Leben mit mehreren Umz\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulabschluss,\nStudium und Umzug nach Berlin: Karriere und Katze. Gl\u00fcckliche Jahre mit einer\nKatze.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochzeit,\nGeburt meines Sohnes, f\u00fcr 15 Jahre zur\u00fcck ins Rheinland.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckzug ins\ngeliebte Berlin mit Sohn und neuem Mann.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch einmal\nauf Anfang.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein guter\nAnfang. Best\u00e4ndig, gl\u00fccklich, Alltagsschwierigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Luft geholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da war doch\nnoch etwas?<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Hund!\nBitte, bitte einen Hund!<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich\nden Wunsch aussprach kam er mir selbst unrealistisch, utopisch und unerf\u00fcllbar\nvor. Wir &#8211; und ein Hund?!<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem:\nder Junior weitgehend selbstst\u00e4ndig und unabh\u00e4ngig, mein Mann mit der M\u00f6glichkeit\nseine Zeit relativ frei einzuteilen und ich mit meiner knapp halben Stelle.\nAusreichend Zeit h\u00e4tten wir doch, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der\nFamilie kamen bedenken: das Fell &#8211; die Haare, die Verantwortung, \u201eGassi gehen\u201c,\nkeine Privatsph\u00e4re mehr, keine Urlaubsreisen ohne Hund und schon gar keine\nFlugreisen&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich\nm\u00f6chte doch sooooo gerne&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich k\u00fcmmere\nmich um Futter und Verdauung, um Tierarzt, Krallen-, Zahn- und Ohrenpflege.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach vielen\nDiskussionen und auch Tr\u00e4nen fiel die Entscheidung gegen einen Hund.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe\nversucht loszulassen, mich von dem Gedanken an einen eigenen Hund zu\nverabschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur mal ab\nzu nach Hunderassen gegoogelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir hatten\nw\u00e4hrend der \u00dcberlegungen und Diskussionen schon mal geschaut, welche Hunderasse\nf\u00fcr uns in Frage kommt und ein Rhodesian Ridgeback gefiel uns allen in Gr\u00f6\u00dfe,\nAussehen und Charaktereigenschaften von Anfang an sehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischendurch\nhabe ich auf den Seiten des Tierheims gesucht. Wenn ich dort einen Hund finden\nw\u00fcrde und dieser dann auch in eine dringend notwendige neue Familie vermittelt\nw\u00fcrde &#8211; da k\u00f6nnte doch aus meiner Familie kein Widerspruch kommen!<\/p>\n\n\n\n<p>Mir wurde\nganz schnell deutlich, dass ich im Tierheim keinen Hund f\u00fcr uns finden w\u00fcrde.\nAlle Hunde hatten Vorbesitzer und entsprechend Vorerfahrungen und immer gab es\neine Anmerkung \u00fcber Eigenheiten des Hundes.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer\nkomplizierten Situation f\u00fchlte ich mich damit \u00fcberfordert. Wenn dann etwas\nnicht klappt, w\u00fcrde sich das doppelt und dreifach auswirken und unser\nZusammenleben erschweren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ein\nRidgeback. Ein Rhodesian Ridgeback war mein absoluter Wunschhund. Ab und zu\nzeigte ich meinem Mann Fotos von diesen Hunden und erkl\u00e4rte nachdr\u00fccklich wie\ngut es mir tun w\u00fcrde mit dem Hund unterwegs zu sein und auf gemeinsamen\nSpazierg\u00e4ngen zu entspannen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um es vorweg\nzu nehmen &#8211; ich schreibe ja keinen Kriminalroman &#8211; alle diese romantischen\nVorstellungen und W\u00fcnsche haben sich bis zu diesem Zeitpunkt, Barney ist jetzt\nknapp f\u00fcnf Monate alt, erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Mann\nist ein wunderbarer Ehemann, der mich liebt und versucht mir alle W\u00fcnsche zu\nerf\u00fcllen. Und eines Abends, nach einer der zahlreichen Hunde-Anschaffungs-Gespr\u00e4che\nsagte er zu mir: Also gut, wir machen das mit dem Hund.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir machen\ndas mit dem Hund? Wirklich? Diesmal als Aussage und nicht als zweifelnde Frage?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir machen\ndas mit dem Hund!<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist das\nf\u00fcr ein Gef\u00fchl, wenn man sich etwas so lange so sehnlich und manchmal gef\u00fchlt\n\u00fcbertrieben und wie von Sinnen gew\u00fcnscht hat. Was f\u00fchlt man? Ich habe erst\neinmal gar nichts gef\u00fchlt. Ich bin so baff gewesen, habe der Entscheidung auch\nnoch nicht ganz vertraut, eine R\u00fccknahme bef\u00fcrchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nur\nkurz, weil ich dann f\u00fcr mich entscheiden habe: ich k\u00fcmmere mich jetzt darum,\neinen Hund in die Familie zu holen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Netzt\nbietet viele Informationen und auch Angaben \u00fcber Z\u00fcchter und es ist aufregend\nzu lesen, dass ein Wurf geplant ist und mit einem ersten Telefonat Kontakt\naufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da es jetzt\nimmer wahrscheinlicher ist, dass wir ein neues Familienmitglied bei uns\nbegr\u00fc\u00dfen k\u00f6nnen, verk\u00fcnden wir es auch im Freundeskreis &#8211; und erleben ganz\nunterschiedliche Reaktionen&#8230;&#8230;&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele sind\nganz begeistert, freuen sich mit uns und sind sehr gespannt. Wir erleben aber\nauch den Ausruf: oh Gott, ein Sklavenhalterhund. Ein vermeintlicher Bezug auf\ndie Vergangenheit in der Rhodesian Ridgebacks in S\u00fcdafrika von wei\u00dfen Farmern\nals Schutzhunde eingesetzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Januar 2019:\nDie Mutterh\u00fcndin ist tr\u00e4chtig<\/p>\n\n\n\n<p>Februar\n2019: Jetzt ist es bald so weit. Wir haben die Z\u00fcchter besucht und den dicken\nBauch der tragenden H\u00fcndin neugierig und vorsichtig betrachtet und\ngestreichelt.<\/p>\n\n\n\n<p>04.M\u00e4rz:<\/p>\n\n\n\n<p>Geburtstag?\nGeburtstag!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Welpen\nsind geboren! Am 04. und 05. M\u00e4rz. Nat\u00fcrlich m\u00f6chten wir einen Hund vom 05.\nM\u00e4rz &#8211; dem Geburtstag meines Mannes.<\/p>\n\n\n\n<p>April:<\/p>\n\n\n\n<p>Lieber\nHerbert,<\/p>\n\n\n\n<p>ich beginne\nmein Tagebuch an Dich ohne zu wissen, wie Du hei\u00dfen wirst. Ob tats\u00e4chlich der\nHundewelpe, der vom Z\u00fcchter Herbert genannt wird, zu uns kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df\nnoch gar nichts, au\u00dfer dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir ab Mai ein neues\nFamilienmitglied dazu bekommen in den letzten Wochen deutlich gestiegen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch\nwenn Paul schon entschieden hat, Dich Herbert zu nennen, suchen Jo und ich\nschon nach einem anderen Namen &#8211; Deiner Herkunft, Deinen Wurzeln entsprechend.<\/p>\n\n\n\n<p>Mai:<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist bei\nuns!!!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1465-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-347\" width=\"570\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1465-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1465-300x225.jpg 300w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1465-768x576.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1465-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1465-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1465-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 570px) 85vw, 570px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am 1. haben\nwir drei Dich zu uns geholt &#8211; jetzt sind wir vier!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der\nFahrt zu uns hat Paul Dich auf dem Scho\u00df gehalten, gestreichelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles machen\nwir zum ersten Mal und immer stellen wir uns die Frage: machen wir es richtig?\nEs scheint so&#8230;&#8230;.Dir geht es gut, Du erkundest die Wohnung und kuschelst\nDich zum schlafen bei uns ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1646-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-348\" width=\"569\" height=\"757\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Fressen und\nverdauen: klappt!<\/p>\n\n\n\n<p>Streicheln,\nstreicheln, streicheln.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere\nkurzen ersten Spazierg\u00e4nge sind aufregend. Wir werden immer angesprochen:<\/p>\n\n\n\n<p>Ein\nerwachsener Mann bleibt abrupt stehen: Ist der sch\u00f6n! Zum niederknien<\/p>\n\n\n\n<p>Darf ich ihn\nmal streicheln?<\/p>\n\n\n\n<p>Oder\nungefragt von einer Passantin: Ein Ridgeback, aha! Ein Hund f\u00fcr\nFortgeschrittene. Das wissen Sie, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Gerne werden\nwir auch gefragt: Ist das Ihr erster Hund? Wissen Sie, wie wichtig bei dieser\nRasse die Erziehung ist? Das sind keine einfachen Hunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist oft\neine lange Zeit f\u00fcr kurze Wege: \u201eGassi\u201c gehen wird zur Herausforderung. Jeder\nm\u00f6chte etwas zu unserer neuen Lebenssituation sagen &#8211; egal, ob er uns kennt,\noder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die alte\nbulgarische Besitzerin des Second Hand Ladens mit zweifelhaftem Ruf fragt\nausgerechnet mich \u201e Haben Sie keinen Charakter?\u201c, weil ich Barney an einen Baum\nvor ihrem Laden pieseln lasse &#8211; ungef\u00e4hr dort, wo sie immer ihre Zigarettenkippen\nhinwirft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00e4ckerin ist hingerissen. Sie hat jetzt immer Leckerchen f\u00fcr Dich vorr\u00e4tig (die ich ihr auf Vorrat gegeben habe) und Du bist ein kluger Welpe &#8211; an der Eingangst\u00fcr der B\u00e4ckerin f\u00fchrt jetzt kein Weg mehr vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nItaliener aus dem Restaurant sieht Dich und ruft: \u201eAhhhhh, bellissimo cane,\nkomm zu mir, komm her.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir?\nHaben einen Stapel Fachb\u00fccher neben der Couch und lesen&#8230;&#8230;lesen&#8230;&#8230;lesen:\nGrundregeln f\u00fcr das Zusammenleben \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Du machst es\nuns einfach. Von Beginn unseres Zusammenlebens an arbeitest Du mit uns\nzusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich renne\nnachts mit Dir die Treppen runter zum pieseln, daf\u00fcr machst Du nur wenige Male\nin die Wohnung und wenn, passenderweise direkt neben unserer Toilette.<\/p>\n\n\n\n<p>Du frisst\nmit Leidenschaft, Du verdaust ebenso.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir binden\nuns aneinander, sind aufeinander neugierig.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir sind\nganz verkuschelt miteinander. Kaum setzt sich einer von uns auf das Sofa,\nkommst Du angewetzt. Du schaffst es noch nicht, auf das Sofa zu klettern oder\nzu springen &#8211; sp\u00e4ter wirst Du mit einem Sprung aus einem Meter Entfernung neben\nuns landen und Dich entspannt auf uns fallen lassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8791-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-349\" width=\"538\" height=\"716\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8791-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8791-225x300.jpg 225w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8791-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8791-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8791-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8791-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 538px) 85vw, 538px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Jetzt stehst\nDu mit den Vorderbeinen auf der Kante und siehst uns an. Nat\u00fcrlich reagieren\nwir sofort und heben Dich zu uns auf die Sofadecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Juni:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wachsen\nmiteinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir\nhaben inzwischen die Aufmerksamkeit aller Menschen, denen wir begegnen.\nInsbesondere auch die anderer Hundebesitzer.<\/p>\n\n\n\n<p>Gefragt und\nnoch lieber ungefragt h\u00f6ren wir die Kommentare.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie lange\nwollen Sie ihn noch tragen?\u201c, h\u00f6re ich, weil ich Dich sicherheitshalber \u00fcber\ndie gr\u00fcne Ampel trage. Ich m\u00f6chte nicht an der Leine ziehen und zerren.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Park\ndann: \u201eLeine nicht so verkrampft halten!\u201c, ein Hundehalter, der seinen Hund\ntrotz Verbot frei laufen l\u00e4sst und nicht einsieht ihn auf meine Bitte zur\u00fcck zu\nrufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und als\nletztes negatives Beispiel und Erlebnis die Hundehalterin, die mich mal wieder\nungefragt \u00fcber die schwierige Rasse Rhodesian Ridgeback \u201eaufkl\u00e4rt\u201c, w\u00e4hrend ihr\nHund nach Dir schnappt und Dich unter dem Auge verletzt&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Und jeden\nTag so viele freundliche, nette Menschen, die sich an Dir erfreuen, Dich\nbewundern und Dich streicheln m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1534-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-350\" width=\"548\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1534-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1534-300x225.jpg 300w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1534-768x576.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1534-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1534-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1534-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 548px) 85vw, 548px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Du m\u00f6chtest\ngerne jeden begr\u00fc\u00dfen und von jedem gestreichelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind jetzt auch in der Welpengruppe. Du triffst hier zwei Wurfgeschwister und andere Welpen. Kindergartenfeeling. Toben, toben, toben.<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist\nunerm\u00fcdlich und ausdauernd.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen\nist uns Deine Ahnentafel zugeschickt worden, jetzt wissen wir genau, woher Du\nkommst \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Juli:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind\njetzt in der Pf\u00f6tchengruppe. Zusammenleben braucht Regeln. Die lernen wir jetzt\n\ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Deine\noberste Regel ist toben und Spa\u00df haben. Mit uns und sehr gerne auch mit den\nanderen Hunden und auf jeden Fall mit Deinen Wurfgeschwistern.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal\nm\u00fcssen wir da weg sehen: ihr rauft, kugelt euch, bei\u00dft euch. Aber ihr merkt\nauch, wenn es zu viel ist und dann beendet ihr den Kampf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2181-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-351\" width=\"561\" height=\"421\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2181-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2181-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2181-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2181-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2181-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2181-1-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 561px) 85vw, 561px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Du bist sehr\nneugierig und lernst gerne. Am liebsten auf Ruf zu uns laufen, dann \u201eSitz\u201c und\n\u201eChillen\u201c. Die Belohnung ist Dir sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBarney &#8211; wo\nist Jo?\u201c. Sofort startest Du und l\u00e4ufst auf ihn zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas wird\nmal der Chef im Kiez\u201c, sagt ein Spazierg\u00e4nger, dem wir auf unserer\nVerdauungsrunde im Kiez begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich von\nder Arbeit nach Hause komme, kommt mir Paul schon entgegen und sagt: \u201eWir haben\neinen Backenzahn verloren ;)\u201c. Eine neue Lebensphase beginnt. Deine Milchz\u00e4hne\nfallen aus&#8230;..wir suchen auf dem Teppich immer dann, wenn wieder einer fehlt.\nAn ihrer Stelle wachsen beeindruckende gro\u00dfe wei\u00dfe Z\u00e4hne. Unsere kleinen\nBei\u00dfspiele mit der Hand Schr\u00e4nken wir jetzt mal etwas ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann\nfindest auf der Bettablage meine Zahnspange f\u00fcr nachts. Die erledigst Du mit\neinem \u201eKnacks\u201c. Zwei Stunden sp\u00e4ter sitze ich bei der Zahn\u00e4rztin und lasse\neinen neuen Abdruck machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist so\nsch\u00f6n, das Zusammenleben mit Dir. Sch\u00f6ner, als jemals ertr\u00e4umt. Wir haben eine\ngro\u00dfe Plastikbox mit Deinen Spielsachen. Abends sammeln wir mal alle zusammen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Du uns\nzum Spielen aufforderst, holst Du Dir ein Spielzeug aus der Box und kommst\nangewedelt. Nach einer Zeit bringst Du es zur\u00fcck und holst ein anderes. Wir\nhaben erst an einen Zufall geglaubt, aber Du liebst diesen Ablauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich laufe\njetzt nachts nicht mehr zwei Mal mit Dir zum pieseln. Einmal reicht aus und\ndann morgens wieder. Wir sind da jetzt &nbsp;sehr entspannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Du hast uns\nsowieso so schnell als Team erkannt. Es ist so einfach &#8211; ganz\nselbstverst\u00e4ndlich schaffst Du es bis zum Baum, um zu verdauen. Ziehst an der\nLeine, wenn es schnell gehen muss \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe\nPaul gefragt, ob er sich \u00fcberhaupt noch erinnern kann, dass Du Mal nicht in\nunserer Familie gewesen bist. Der Kopf wei\u00df das, aber unsere Herzen k\u00f6nnen sich\ndas gar nicht mehr vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden\noft angesprochen, weil Du so gut auf uns reagierst und gefragt, ob Du in die\nHundeschule gehst.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine\nNachbarin hat Dich angesehen: \u201e Na, H\u00e4schen, geht es Dir gut? Wo gehst Du denn\njetzt hin?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mich hat sie\nzwar nicht gefragt, aber ich habe trotzdem geantwortet: \u201e Wir gehen jetzt in\ndie H\u00e4schenschule&#8230;&#8230;&#8230;..\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Von einer\nanderen Frau haben wir ein Kompliment bekommen. Sie hat uns \u00fcberholt und uns\nzugesehen bei unseren \u00dcbungen und dann gesagt, dass sie uns von Anfang an\nbeobachtet und das es so toll ist was Du schon kannst und wie gut Du schon\ngehorchst. Ihr Vierbeiner ist zwei Jahre alt und weit davon entfernt so gut\nmitzuarbeiten. Ich habe jetzt auch mal vor Gl\u00fcck richtig G\u00e4nsehaut bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt\nn\u00e4mlich auch ganz andere Erlebnisse. Der aggressive Mann gestern mit seinem\naggressiven Hund, der meinte alle Hunde die sich treffen geh\u00f6ren zu einem Rudel\nund deshalb darf sein Hund Dich bedrohen, um Dir Deinen Platz zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe ihn\nangeschrien, dass er seinen Hund nicht unter Kontrolle hat und dar\u00fcber hinaus\nLeinenpflicht besteht. Schreiende Frauen wirken ja oft bedrohlich, also hat er\nden R\u00fcckzug angetreten \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Ein\nMopsbesitzer kommt mir im Park entgegen, sieht Deine Neugier und Dein\nTemperament und fragt mich: \u201e Was macht man mit so einem Hund? Gehen Sie noch\narbeiten?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Frau kommt mir mit Fahrrad und Anh\u00e4nger vorne vor dem Fahrrad in der zwei schon gr\u00f6\u00dfere Kinder sitzen auf dem Gehsteig entgegen, ich lasse sie vorbei und sie sagt: \u201eEntschuldigung, ich wollte jetzt gar nicht hetzen aber ich schaffs nach den Ferien noch gar nicht zur\u00fcck in die Legalit\u00e4t, sonst w\u00fcrde ich absteigen.\u201c Kein Problem, Du sitzt ganz brav neben mir auf dem Gehsteig und wirst nat\u00fcrlich ausgiebig gelobt und belohnt.<\/p>\n\n\n\n<p>August:<\/p>\n\n\n\n<p>So k\u00f6nnte\njeder Tag beginnen: Fr\u00fch morgens im Grunewald. Toben, laufen, \u00dcbungen. Jo und\nDu und ich. Was f\u00fcr ein sch\u00f6nes Leben!<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr\nZ\u00e4hne jetzt bei Dir wachsen! Speichel, speichel&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Und kleine\nR\u00fcckf\u00e4lle in fr\u00fchere Wochen: beim \u00dcberqueren der Stra\u00dfe knurrst Du\nleidenschaftlich und bei\u00dft in die Leine. Gr\u00fcne Ampelphasen interessieren Dich\nnicht&#8230;&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beide\nstehen an der Stra\u00dfe: Aus der stoppenden noblen Karosse heraus l\u00e4sst der Fahrer\n\u00fcber den Beifahrersitz das Fenster runter: \u201eAbgesehen davon, dass ich ihren\nHund mag &#8211; wo ist denn hier die Suarezstra\u00dfe?\u201c \u201e Danke &#8211; und: Sie stehen\ndrauf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Paul und\nBarney bin ich zum Spaziergang gewesen. Barney hat wieder nach St\u00f6ckchen\ngesucht und darauf rumgebissen. Und auf dem R\u00fcckweg angefangen, sich mit der\nTatze im Laufen immer am Kopf zu reiben. Wir haben schon gemerkt, dass etwas\nnicht stimmt deshalb haben wir versucht in seine Schnauze zu schauen. Zun\u00e4chst\nkonnten wir nichts bemerken, dann hat Paul mit dem Handy in die Schnauze\ngeleuchtet und wir konnten sehen, dass sich ein kleiner Ast quer \u00fcber den\nGaumen in den hinteren oberen Z\u00e4hnen verfangen hatte. Barney war es unm\u00f6glich\nsich davon zu befreien. Ich habe also die Hundeschnauze aufgehalten und Paul\nhat mit einem beherzten Griff tief in das Hundemaul gefasst und den Stock\nherausgezogen. Barney hat das ruhig machen lassen danach haben wir uns alle sehr\nerleichtert angeschaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist\nder Tag gewesen an dem mich tats\u00e4chlich mal auf der Stra\u00dfe eine nette Frau\nangesprochen und gefragt hat: \u201e Sie haben nicht zuf\u00e4llig noch ne Kackt\u00fcte\ndabei, die Sie mir geben k\u00f6nnten?\u201c \u201eKlar, super gerne!\u201c \u201eVielen Dank! Wir sind\nselten in der Stadt unterwegs und dann hab ich sie vergessen einzustecken!\u201c Ich\nfinde es toll, wenn die Besitzer von Hunden den Kot entsorgen und nicht so tun,\nals w\u00fcssten sie gar nicht, dass ihre Vierbeiner auch eine Verdauung haben und\nimmer dann in die andere Richtung schauen, oder telefonieren, oder&#8230;&#8230;..<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg\nim Park kommen uns zwei Joggerin entgegen und die eine gr\u00fc\u00dft sehr freundlich: \u201e\nAh, hallo Barney!\u201c Sie und ihre Begleiterin stoppen und streicheln Dich. Du\nbist begeistert. Ich kenne die Beiden gar nicht&#8230;&#8230; macht nix, Sie kennen\nDich \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind mit\ndem Auto nach Zermatt gefahren. Was f\u00fcr eine lange Fahrt. Wir hatten diesen\nUrlaub gebucht, bevor wir wussten, dass Du unser Leben bereichern w\u00fcrdest, aber\n&#8211; auch Nachfrage erkl\u00e4rten sich die Vermieter damit einverstanden, dass Du\ndabei bist. Sie haben auch einen Vierbeiner als Familienmitglied.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben\neinen Zwischenstopp bei Gundy gemacht, waren also zwei Tage unterwegs. Zwei\nTage, in denen Du nicht wie gewohnt herumtollen konntest, sondern auf der R\u00fccksitzbank\nauf den n\u00e4chsten Halt gewartet hast.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0324-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-355\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0324-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0324-300x225.jpg 300w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0324-768x576.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0324-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0324-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0324-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Und wenn Du\ndann mal raus aus dem Wagen konntest, bist Du herumgetollt und gesprungen, dass\nich Dich kaum halten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Deine ganze\nJugendlichkeit war zu sp\u00fcren, Deine Neugier und Lebensfreude.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ganz\nschnell bist Du dann auf Aufforderung auch wieder zum Auto und hast Dich mit\nden Vorderbeinen auf den Sitz gestellt &#8211; mit den Hinterbeinen heben wir Dich\nimmer noch ins Auto \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>26. August\n2019<\/p>\n\n\n\n<p>Heute sind\nSusanne, Jo und ich mit Barney rund um Zermatt einen Weg gewandert. Sch\u00f6n flach\nmit leichten Steigungen &#8211; f\u00fcr uns alle vier geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der\nH\u00e4lfte der Strecke ist uns eine Frau mit drei kleinen Hunden begegnet: einem\nDackel und zwei Mischlingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Barney ist\nganz vorsichtig und leicht schn\u00fcffelnd an den drei Hunden vorbei gegangen und\nanerkennend sagte die Frau: \u201eDaran erkennt man die schweizer Hunde &#8211; sind alle\ngut erzogen. Die Hunde von den Deutschen sind alle nicht erzogen.\u201c Wir sind\ndann schnell weitergegangen, bevor sie merkt, dass Du tats\u00e4chlich ein gut\nerzogener deutscher Hund bist \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg\nhat Barney an etwas geschn\u00fcffelt, was ihm gut gefallen hat. Also hat er sich\nauf den R\u00fccken geworfen und darin ausgiebig gew\u00e4lzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist er\ndann mit dem Hinterteil langsam aber sicher in den Abhang gerutscht und w\u00e4hrend\ner mich noch verwundert anblickte, rutschte schon das Halsband \u00fcber seine Ohren\ner schlidderte 3 m den Abhang hinunter.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend er\nlangsam stoppte, spurtete Jo schon los, um \u00fcber einen Seitenweg zum Hund zu\nkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Barney\nschaut verwundert in jede Richtung, entschied sich f\u00fcr den k\u00fcrzesten R\u00fcckweg\nund kam dann elegant und mit einem gro\u00dfen Sprung wieder den Abhang hoch zu uns\nzur\u00fcck. Erleichtert habe ich ihn wieder das Halsband umgelegt &#8211; genug Abenteuer\nf\u00fcr heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Jo war\nwieder bei uns angekommen und gemeinsam haben wir die Ferienwohnung erreicht\nund uns alle mit einem besonders ausgiebigen Abendessen belohnt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0550-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-368\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0550-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0550-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0550-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0550-1-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0550-1-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0550-1-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 85vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In Zermatt\nhat Barney in dem Zimmer von Jo und mir geschlafen und sich gerne an einer\nSeite des Bettes entlang auf seine Decken gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Tage\nvor der Abreise sind wir nachts aufgewacht, weil wir ein leises kl\u00e4gliches\nFiepen geh\u00f6rt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Barney war\nim Schlaf seitlich immer weiter unter das Bett gerutscht, dann aufgewacht,\nhatte sich auf die Vorder- und Hinterpfoten gedreht und kam jetzt nicht mehr\nunter dem Bett hervor, weil es zu eng war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz\nvorsichtig haben wir zu zweit unseren Hund unter dem Bett leicht zur Seite\ngedreht, an den Hinterbeinen gezogen und den Kopf etwas auf den Boden gedr\u00fcckt.\nBarney hat wohl unglaubliches Vertrauen zu uns: er hat das alles mit sich\nmachen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir ihn\nunter dem Bett hervor gezogen hatten, haben wir uns alle drei erleichtert\nangeschaut und jeder hat sich wieder auf sein Bett verzogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Barneys\nTagebuch 11.10.2019 <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe\njetzt mal das Schreiben \u00fcbernommen. <\/p>\n\n\n\n<p>In den\nletzten f\u00fcnf Wochen ist so viel passiert und mein Frauchen und mein Herrchen\nund der Paul sind so von der Rolle, dass ich mal f\u00fcr euch die Ereignisse\nzusammen fasse. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach unserem\nUrlaub in Zermatt waren wir wieder gut zu Hause angekommen. Dann begann die\nZeit, in der ich mich nicht wirklich richtig wohl gef\u00fchlt habe. Starker\nSpeichel ist mir aus dem Mund gelaufen und ich habe meine Lefzen hochgezogen\nund kr\u00e4ftig den Kopf gesch\u00fcttelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das war wohl\nf\u00fcr mein Frauchen ein sehr erschreckender Anblick. Obwohl die Situation nach\n10-15 Sekunden vorbei war und ich mich daran auch gar nicht mehr so erinnern\nkonnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie ist dann\ndirekt mit mir zum Tierarzt gegangen, damit er mich untersucht. Der Tierarzt\nkonnte nichts feststellen: ich hatte kein Fieber, meine Augen waren klar, mein\nHerz h\u00f6rt sich gut an und meine Lunge war frei. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlles in\nOrdnung\u201c, hat er zu meinem Frauchen gesagt. \u201eVielleicht hat er etwas Falsches\ngefressen und nicht vertragen oder ein Insekt hat ihn gestochen. Jetzt scheint\naber alles wieder in Ordnung zu sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind\ndann also erleichtert nach Juist gestartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider war\nnicht alles in Ordnung. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch auf\nJuist habe ich diese kleinen Anf\u00e4lle bekommen und langsam machten sich Frauchen\nund Herrchen richtig gro\u00dfe Sorgen um mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir einige\nTage aus dem Urlaub zur\u00fcck waren, habe ich zu Hause einen richtig gro\u00dfen Anfall\nbekommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Es hat mich\nnicht mehr auf den Beinen gehalten. Ich habe auf der Seite gelegen, mit den\nBeinen gerudert, die Augen verdreht und der Speichel ist mir aus dem Mund\ngelaufen. Ich habe davon nichts mitbekommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten\nTag sind Herrchen und Frauchen mit mir ganz schnell zum Tierarzt gegangen. Ich\nbin auch sofort untersucht worden und weil Herrchen ein Video von meinem Anfall\ngemacht hat, war auch sehr schnell klar, dass es viele weitere Untersuchungen\ngeben w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nTier\u00e4rztin hat zum ersten Mal das Wort \u201eEpilepsie\u201c genannt. Sie hat uns\nTabletten und ein Notfall Medikament mitgegeben, weil es Samstag war.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben\nverabredet, dass wir zum Wochenbeginn f\u00fcr weitere Untersuchungen zu ihr kommen.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Was soll ich\neuch sagen, so weit sind wir gar nicht gekommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe am\ngleichen Tag noch weitere schlimme Anf\u00e4lle bekommen und so haben Herrchen und\nFrauchen mich ganz schnell ins Auto gepackt und wir sind in die Tierklinik\ngefahren. <\/p>\n\n\n\n<p>Dort habe\nich sofort einen Zugang am Bein bekommen, damit man mir helfen kann wenn ein\nneuer Anfall kommt. <\/p>\n\n\n\n<p>Kurze Zeit\nsp\u00e4ter, w\u00e4hrend wir auf die Untersuchung gewartet haben, war es auch schon so weit.\nIch habe ganz schnell ein Beruhigungsmittel bekommen und es war klar: ich muss\nin der Klinik bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit in\nder Klinik m\u00f6chte ich am liebsten ganz schnell vergessen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne meine\nFamilie und in dem kleinen Kasten und niemand der sich wirklich um mich k\u00fcmmert\nund immer dieses Blut abnehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe\naber keinen weiteren Anfall gehabt und nach zwei Tagen sind Herrchen und\nFrauchen gekommen und haben mich wieder abgeholt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich war\nlangsam auch schon etwas ungehalten geworden, das hat die \u00c4rztin meiner Familie\nauch erz\u00e4hlt. <\/p>\n\n\n\n<p>Als sie mich\nan der Leine zu Ihnen zur\u00fcck gebracht hat, habe ich stark gezogen. Eigentlich\nwar ich auf der Suche nach einem Ausgang, aber dann habe ich die beiden\nentdeckt und meine Freude kannte keine Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin so\nfroh gewesen endlich wieder zu Hause zu sein und das hab ich auch allen\ngezeigt. Ich brauchte ganz viele Streicheleinheiten und ganz viel\nAufmerksamkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Vier mal am\nTag bekomme ich jetzt Medikamente: morgens um sechs, mittags um 14:00 Uhr, um\n18:00 Uhr und um 22:00 Uhr. <\/p>\n\n\n\n<p>Meine\nMedikamente m\u00fcssen mir immer ganz p\u00fcnktlich gegeben werden, damit sie richtig\nwirken k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe\nschon gemerkt wie angestrengt und besorgt Herrchen und Frauchen sind. Sie\nmachen sich gro\u00dfe Sorgen um mich und sie \u00fcberlegen auch, wie unser gemeinsames\nLeben weitergehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>13.10.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Woche\nhabe ich ohne einen Anfall geschafft. Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Zeit! Wir haben sie\nalle sehr genossen!<\/p>\n\n\n\n<p>Gestern haben\nwir uns mit meiner Schwester Hedda und Ihrer Familie getroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 1\nStunde sind wir durch den Grunewald spazieren gegangen. <\/p>\n\n\n\n<p>Hedda und\nich haben nach Herzenslust getobt und wahrscheinlich auch noch ein bisschen\nmehr als unbedingt n\u00f6tig gewesen w\u00e4re. Schlie\u00dflich haben sie uns voneinander\ngetrennt, weil ich so wild getobt habe, dass Hedda sich nicht mehr richtig\ngegen mich wehren konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kenne\ndas ja von mir. Ich bin dann so voller Spielfreude und so voller Kraft, dass\nich kein Ende finde und mein Spiel immer wilder und wilder wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist auch\nschon so gewesen, als ich mit meinem Bruder Santos unterwegs war. Nach dem\nletzten Treffen mit ihm habe ich meinen ersten Anfall bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Naja, die\ngenetische Untersuchung auf Epilepsie ist jedenfalls negativ gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt kommt\nn\u00e4chsten Donnerstag eine weitere gro\u00dfe Untersuchung f\u00fcr die ich sogar eine\nNarkose bekomme. Ich komme dann in ein MRT, damit alles im Kopf genau\nabgebildet werden kann und au\u00dferdem wird mir etwas Gehirnfl\u00fcssigkeit aus dem\nR\u00fcckenmark entnommen, um dies zu untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine schwere\nZeit f\u00fcr uns alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe\ndann versucht Herrchen etwas aufzumuntern und mir vom Obsttisch zwei Bananen\ngeschnappt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ganz langsam\nbin ich an ihm vorbei gelaufen, damit er es auch merkt. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMoment mal\u201c\nhat er gesagt, \u201ewas hast du denn da? Das geht aber gar nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat mir\ndann die Bananen weggenommen. Das war aber nicht weiter schlimm, weil ich\nsp\u00e4ter eine halbe Banane als Leckerchen bekommen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>19.10.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Ich liege\nneben meinem Frauchen auf dem Sofa und merke, dass sie dar\u00fcber nachdenkt was in\nden letzten Tagen alles passiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin im\nMRT gewesen und etwas von meiner Gehirnfl\u00fcssigkeit haben sie mir auch durch\neine lange Nadel und einen Einstich am R\u00fcckenmark abgezogen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem MRT\nkonnte der Arzt leichte Entz\u00fcndungsherde in meinem Gehirn sehen. Er vermutet dass\ndies von dem starken Anfall gewesen ist, den ich an dem Tag gehabt habe. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis\nvon der Liquor Untersuchung bekommen wir am Montag. <\/p>\n\n\n\n<p>Na, die\n\u00c4rztin bei der ich sonst in Behandlung bin hat auch noch angerufen und gesagt,\ndass bei der Zeckenuntersuchung ein kleiner &nbsp;Hinweis auf eine m\u00f6gliche Infektion von einer\nZecke zu erkennen ist. Deshalb machen sie da jetzt auch noch eine genauere\nUntersuchung. <\/p>\n\n\n\n<p>Mir ist das\nalles ganz egal. Der Arzt hat meine Medikamente umgestellt und im Moment\nbekomme ich die doppelte Dr\u00f6hnung. Das eine Medikament wird dann langsam aus\ngeschlichen und das andere Medikament bleibt. Das muss gemacht werden, weil\noffensichtlich das erste Medikament nicht wirksam gegen die Anf\u00e4lle gewesen\nist.<\/p>\n\n\n\n<p>Frauchen hat\ngesagt, ich wirke wie auf LSD: \u00fcberall m\u00f6chte ich ganz genau schn\u00fcffeln, ich\nbin ganz hungrig und ich bin zwischendurch total aufgedreht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber direkt\nnach der Untersuchung habe ich schlimme Kopfschmerzen gehabt. Im Auto habe ich\ndann auch etwas gejammert und gewinselt. Das ist sonst gar nicht meine Art.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich merke\naber, dass es Herrchen und Frauchen gar nicht gut geht. Sie sorgen sich sehr um\nmich und sie machen sich auch gro\u00dfe Gedanken darum, wie unsere gemeinsame\nZukunft gestaltet werden k\u00f6nnte oder ob es eine gemeinsame Zukunft f\u00fcr uns\ngibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich f\u00fcr\nmeinen Teil strenge mich mega an. <\/p>\n\n\n\n<p>Als wir\nheute unterwegs gewesen sind, habe ich meistens richtig gut geh\u00f6rt und bin den\nAnweisungen gefolgt. Wenn dann nur nicht wieder diese vielen Ger\u00fcche in meine\nsensible Nase gestiegen w\u00e4ren &#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich\nw\u00fcrde ich mich ja jetzt mit anderen Hunden treffen oder mit meinen\nGeschwistern. <\/p>\n\n\n\n<p>Oder Stunden\nbei meinem Hundetrainer haben, um neue Tricks zu lernen und zu sehen wie das\nZusammenleben mit Herrchen und Frauchen in Zukunft aussehen kann. Naja das muss\njetzt wohl alles erst einmal warten.<\/p>\n\n\n\n<p>23.10.2019<\/p>\n\n\n\n<p>In der\nZwischenzeit ist viel passiert. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich\ndies schreibe liegt Barney auf dem Sofa. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach drei\nTagen in denen er sehr wackelig auf den Beinen gewesen ist und wirklich sehr\nersch\u00f6pft und erledigt war, hat er heute mal wieder richtig getobt und zwei\nHaushaltsrollen auseinander genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben\neine schwere Zeit voller Sorge. <\/p>\n\n\n\n<p>Seit gestern\nwissen wir, dass Barney tats\u00e4chlich Epilepsie hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal,\nwenn er uns mit seitlich geneigtem Kopf anschaut, nennen wir ihn z\u00e4rtlich unser\nkleines Epizentrum.<\/p>\n\n\n\n<p>Er bekommt\njetzt h\u00e4ufiger Spitznamen von uns. <\/p>\n\n\n\n<p>Weil er bei\nunseren kurzen Spazierg\u00e4ngen um den Block immer ganz lange an allen Ecken\nschn\u00fcffelt und alle Ger\u00fcche so intensiv wahrnimmt, nennen wir ihn auch\nscherzhaft: Bronsky the sniffer and fighter.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben\ndie Z\u00fcchter \u00fcber die Diagnose informiert. Haben ihnen gesagt, dass wir dringend\nUnterst\u00fctzung brauchen um gemeinsam zu entscheiden, wo Barney in Zukunft leben\nkann und wie er am besten versorgt wird. Wir schlie\u00dfen nicht aus, dass er bei\nuns bleiben kann, aber wenn wir keine M\u00f6glichkeit finden ihn frei von Anf\u00e4llen\nzu bekommen, wird das sehr schwierig.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben\nauch angesprochen, dass wir sehr hohe Ausgaben f\u00fcr die medizinischen\nUntersuchungen und Medikamente haben und das wir uns w\u00fcnschen, dass wir uns\njetzt alle zusammensetzen und schauen wie es weitergehen kann. Unsere Z\u00fcchter\nhaben uns sofort geantwortet, dass sie sich nat\u00fcrlich mit uns zusammen setzen\nund wir jetzt gemeinsam schauen wie eine Zukunft aussehen k\u00f6nnte und sie sich\nnat\u00fcrlich finanziell auch mit verantwortlich in der Situation f\u00fchlen. Diese\nR\u00fcckmeldung ist eine Erleichterung f\u00fcr uns gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>(<a href=\"https:\/\/kirschniok.com\/?page_id=362\">Das alles nur leere Spr\u00fcche und Versprechungen waren, hat sich sp\u00e4ter gezeigt. Das hat aber nichts auf diesen Seiten zu suchen, die ganz f\u00fcr Barney sind. Ich habe dar\u00fcber in einen gesonderten Text geschrieben.)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ich \u00fcberlege\ndie WhatsApp Gruppe mit den Geschwistern von Barney zu verlassen, weil ich gar\nnicht gut aushalten kann alle herum toben zu sehen, unbeschwert und gesund.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann muss\nich wieder daran denken , dass der Hundeneurologe gesagt hat: \u201eEpilepsie ist\neben wie ein Niesen im Gehirn.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Und dann\ndenke ich mir: ja so ein Niesen, das ist ja jetzt nicht ein gro\u00dfes Problem,\ndamit m\u00fcssten wir doch zurecht kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und heute\nbeim Spaziergang hat Barney von einem vorbeieilenden Mann wieder ein Kompliment\nbekommen: was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Hund!<\/p>\n\n\n\n<p>11.11.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Lieber\nBarney, heute Morgen bist du gestorben. <\/p>\n\n\n\n<p>Es ging dir\nseit gestern schon richtig schlecht. In den letzten Tagen hast du jeden Tag\neinen epileptischen Anfall gehabt, trotz sehr hoher Medikation. <\/p>\n\n\n\n<p>Heute Morgen\ndann wieder ein schwerer Anfall auf dem B\u00fcrgersteig.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind als\nNotfall in die Tierarztpraxis und dort hast du den n\u00e4chsten Anfall bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Du hast uns\ngar nicht wahrgenommen, bist ziellos auf der Suche nach Futter durch den\nPraxisraum gelaufen, hast Dich nicht mehr beruhigen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Uns wurde\nklar, dass Deine Lebenszeit zu Ende geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht\nhast du das schon vorher gewusst, so wie du gestern mit mir um den Lietzensee\ngerannt bist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gestern bist\ndu auch schon ein bisschen wie nicht mehr von dieser Welt gewesen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unruhig.\nHast dich nicht gerne anfassen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hast zwei\nMal fast spielerisch fast ernst nach Paul geschnappt. Einmal nach mir. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben so\nsehr gehofft in den letzten Wochen, dass wir mit den Medikamenten eine\nM\u00f6glichkeit finden Dich stabil zu halten. <\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt sitzen\nwir hier und ich habe ein Kerze angez\u00fcndet. <\/p>\n\n\n\n<p>Und denken\nan dich, weinen laut heraus, klagen, finden es ganz schrecklich, f\u00fchlen uns\nganz verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir suchen\nuns die sch\u00f6nen Wochen und Monate mit Dir ins Ged\u00e4chtnis, reden dar\u00fcber,\n&nbsp;k\u00f6nnen zwischendurch lachen und fangen dann wieder schrecklich an zu\nweinen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir\nvermissen dich unendlich. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben\nbeschlossen, dass du jetzt unser Schutzhund wirst. <\/p>\n\n\n\n<p>Du wirst auf\nuns warten und uns dann wieder entgegen kommen, so wie du uns immer\nentgegengekommen bist:<\/p>\n\n\n\n<p>Den Schwanz\nfast wie ein Quirl drehend aus Freude uns zu sehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Du hast uns\ndeutlich gemacht wie wichtig unsere Familie ist, wie wichtig Zusammenhalt ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Und wie wichtig es ist f\u00fcreinander da zu sein und respektvoll und liebevoll miteinander umzugehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das nehmen\nwir aus der Zeit mit dir mit. <\/p>\n\n\n\n<p>Und wieder\nist sie da, diese furchtbare unendliche Trauer dar\u00fcber, dass du gestorben bist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass du kein\nlanges erf\u00fclltes Hundeleben gehabt hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Du hast uns\nin deiner Liebe und deiner Z\u00e4rtlichkeit erobert, wenn du uns st\u00fcrmisch abgeleckt\nhast und am liebsten auch noch schnell das ganze Gesicht. Du hast uns gezeigt,\nwas Rudel ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Du hast uns\nvertraut und du hast dich mit uns sicher gef\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_9020-911x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-352\" width=\"543\" height=\"609\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_9020-911x1024.jpg 911w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_9020-267x300.jpg 267w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_9020-768x863.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_9020-1200x1349.jpg 1200w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_9020.jpg 1349w\" sizes=\"(max-width: 543px) 85vw, 543px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>12.11.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Jo hat\nletzte Nacht von Barney getr\u00e4umt. <\/p>\n\n\n\n<p>Er hat\ngetr\u00e4umt, dass er Barney sein Fell ausziehen konnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie mit\neinem Rei\u00dfverschluss, als wenn er ihm das Geschirr ausziehen w\u00fcrde. Und\ndarunter war das Fell noch sch\u00f6ner und noch glatter.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem\nzweiten Traum waren wir wieder mit Barney in den Bergen. Er hatte sich bei\neinem Spaziergang sein Halsband abgesch\u00fcttelt. Er ist aber nicht davon gelaufen\nJo hat gerufen: \u201eBarney Stop!\u201c Barney hat sich umgedreht und gesagt: \u201eAber ich lauf\ndoch nicht weg, ich bleibe doch bei Euch!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Um so vieles\n\u00e4rmer ist unsere Welt ohne Barney. <\/p>\n\n\n\n<p>Bedingungslose\nLiebe, bedingungsloses Vertrauen, Rudelmiteinander. <\/p>\n\n\n\n<p>Immer\nBegeisterung dar\u00fcber, dass es uns gibt. Immer Bereitschaft &#8211; was auch immer &#8211;\nmit uns zu erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>08.12.2019<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben\njetzt die Asche von Barney bei uns zu Hause.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr,\nwenn die Sonne w\u00e4rmt, werden wir sie im Grunewald auf seinen Lieblingswegen\nverstreuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ganz\nvielleicht haben wir dann einen kleinen Hund dabei, der auch unsere Herzen\ngewinnt und hoffentlich ein langes Hundeleben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis dahin &#8211;\n\u00fcber den Winter &#8211; ist die Urne bei uns im alten Kachelofen aufbewahrt, zusammen\nmit einigen Milchz\u00e4hnen und Schnauzh\u00e4rchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und Barney bleibt f\u00fcr immer unser Schutzhund.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Sonnenaufgang-741x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-353\" width=\"497\" height=\"686\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Sonnenaufgang-741x1024.jpg 741w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Sonnenaufgang-217x300.jpg 217w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Sonnenaufgang-768x1061.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Sonnenaufgang-1112x1536.jpg 1112w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Sonnenaufgang-1200x1658.jpg 1200w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Sonnenaufgang.jpg 1219w\" sizes=\"(max-width: 497px) 85vw, 497px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>18. Februar 2020<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Leser*in,<br>Barney fehlt uns jeden einzelnen Tag. im M\u00e4rz werden seine Geschwister ein Jahr alt&#8230;<br>Es hat uns gut getan so viel Anteilnahme zu erfahren und uns freut jeder liebevolle Gedanke an Barney!<br>Wir haben entschieden, diese Seite weiter zu f\u00fchren &#8211; es wird einen neuen Familienhund in unserem Leben geben. <br>Barney wird f\u00fcr immer unser Schutzhund bleiben! <\/p>\n\n\n\n<p><strong> 4. Juni 2020<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor zwei Tagen haben wir die Asche von Barney am Teufelsberg auf einem seiner Lieblingswege verstreut. Ein St\u00fcckchen vom Weg ab an einem Baum. <br>Eine kleine Staubwolke ist im morgendlichen Sonnenschein aufgestiegen.<br>In den n\u00e4chsten Monaten werden wir durch jedes monatliche Kalenderblatt auf unserem Jahreskalender an ihn und unsere gemeinsame Zeit erinnert. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Barney_A-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-518\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Barney_A-scaled.jpg 1920w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Barney_A-225x300.jpg 225w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Barney_A-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Barney_A-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Barney_A-1200x1600.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 480px) 85vw, 480px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>11.11.2020<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_8990-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-625\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_8990-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_8990-300x225.jpg 300w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_8990-768x576.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_8990-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_8990-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Jahresged\u00e4chtnis: Heute denken wir ganz besonders an unseren Barney of Kimbunga Kifahari<\/strong> <br><br>geboren am 05. M\u00e4rz 2019<br>gestorben am 11. November 2019 an Epilepsie.<br><br>Du bist und bleibst unser Schutzhund.<br><br>Jeder gemeinsame Tag von Deinem viel zu kurzen Leben ist f\u00fcr uns ein Erlebnistag gewesen!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_0326-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-626\" srcset=\"https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_0326-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_0326-300x225.jpg 300w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_0326-768x576.jpg 768w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_0326-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/kirschniok.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/IMG_0326-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Freundin Mechthild hat das in einem unserer Telefonate, in dem ich wieder endlos von Barney geschw\u00e4rmt habe, zu mir gesagt. Das letzte Kind hat ein Fell &#8211; darf man das so sagen? Und stimmt das denn? Darf man ein Kind mit einem Tier, einem Hund vergleichen? Wobei mir spontan einf\u00e4llt, dass in der aktuellen &hellip; <a href=\"https:\/\/kirschniok.com\/?page_id=343\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;Das letzte Kind hat ein Fell&#8220; <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-343","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":627,"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/343\/revisions\/627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kirschniok.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}